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ERASMUS+ - Das Praktikum im Ausland

ERASMUS+ - Das Praktikum im Ausland

Erasmus+ - Das Praktikum im Ausland

Ein qualifiziertes Auslandspraktikum kann eine gute Alternative oder auch Ergänzung zu einem Auslandsstudium sein. Besonders für das europäische Ausland gibt es dafür gute Fördermöglichkeiten.

Vorteile eines Erasmus-Praktikums im Ausland

  • EU-Praktikumsvertrag zwischen Hochschule, Unternehmen und Studierendem
  • Akademische Anerkennung des Praktikums
  • Begleitung während des Praktikums durch je einen Ansprechpartner an der Heimathochschule und im Unternehmen
  • Förderung auslandsbedingter Mehrkosten
  • Unterstützung bei der Vorbereitung (kulturell, sprachlich, organisatorisch)
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Behinderung

Voraussetzungen für ein Erasmus-Auslandspraktikum

  • reguläre Immatrikulation an einer deutschen Hochschule/ Graduierte bis 12 Monate nach Beendigung des Studiums
  • Heimat- und Gasthochschule besitzen eine gültige Erasmus Charta für die Hochschulbindung (ECHE)
  • nicht förderbar sind Praktika in EU-Institutionen und anderen EU-Einrichtungen einschließlich spezialisierter Agenturen (vollständige Liste unter http://europa.eu/institutions/index_de.htm)

Welche grundsätzlichen Bedingungen muss ein ERASMUS-Auslandspraktikum für Studierende erfüllen?

Die Dauer eines ERASMUS-Auslandspraktikums für Studierende liegt zwischen 2 und 12 Monaten. Es können nur Vollzeit-praktika in Ländern, die am ERASMUS-Programm teilnehmen, als Studierendenmobilität gefördert werden.

Wie lange kann ein Praktikum im Rahmen des ERASMUS-Programms maximal gefördert werden?

Mobilitätszuschüsse für Auslandspraktika im ERASMUS-Programm können für einen Zeitraum von mindestens zwei und höchstens für 12 Monate vergeben werden. Die maximale Förderdauer im ERASMUS-Programm beträgt somit jeweils 12 Monate für Studienaufenthalte und 12 Monate für Praktika im Ausland, d.h. höchstens 24 Monate insgesamt.

Der Career Service der bbw Hochschule unterstützt Studierende und Graduierte bis 12 Monate nach Beendigung des Studiums bei der Suche nach Plätzen im Ausland und:

  • Anregungen zur Stellensuche/ Informationen zu Auslandsagenturen
  • Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung in anderen Ländern
  • Informationen zu Fördermöglichkeiten

Für die Suche nach einem Praktikumsplatz im Ausland bieten sich grundsätzlich zwei Möglichkeiten an: zum einen kann über Praktikumsbörsen und -vermittler nach einer geeigneten Stelle gesucht werden und zum anderen gibt es die Möglichkeit sich direkt bei einem gewünschten Unternehmen zu bewerben.

Auslandspraktika und Praktikumsbörsen

Eine sehr gute Übersicht über Angebote des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ist auf dem Webportal des DAAD zu finden.

Bewerbung

Informationen zu internationalen Bewerbungsstandards finden Sie auf diesen Webportalen:

  • Jobline LMU(Kostenloses Online-Bewerbungstraining auf Englisch)

Fördermöglichkeiten

Für Praktika im Ausland wird zwar häufig nur eine geringe oder gar keine Vergütung gezahlt, aber es gibt erfreulicherweise eine Vielzahl anderer Finanzierungsmöglichkeiten. Anträge auf Förderung müssen je nach Programm über den Career Service oder direkt bei einer Förderorganisation gestellt werden. Dabei gilt grundsätzlich, dass der Praktikumsplatz bei Antragstellung bereits fest zugesagt sein muss. Der Career Service berät und unterstützt Sie gern bei der Antragstellung. Weitere Informationen finden Sie hier

Es wird mindestens 350 Euro, je nach Land (Gruppe 1), 300 Euro (Gruppe 2) oder 250 Euro (Gruppe 3) pro Monat für ein Praktikum gezahlt.

Gruppe 1: Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Liechtenstein, Norwegen, Österreich, Schweden

Gruppe 2: Belgien, Griechenland, Island, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Zypern, Deutschland

Gruppe 3: Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Malta, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei, Ungarn

Benötigte Unterlagen zur Förderung (ca. 6 Monate vor Beginn des geplanten Auslandspraktikums)

1. Schritt
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Motivationsschreiben (1-2 Seiten)

2. Schritt

  • Praktikumsvertrag
  • Versicherungsnachweis der jeweiligen Versicherung

3. Schritt

  • Anfertigung eines Grant-Agreement mit Unterstützung des Career Service
  • Anfertigung eines Learning-Agreement mit Unterstützung des Career Service
  • OLS-Sprachtest (Zugangsdaten zum Sprachtest werden Ihnen vom Career Service der bbw Hochschule zur Verfügung gestellt) (http://erasmusplusols.eu/de/sprachbewertung/)


Verpflichtende Sprachtests (OLS)

Der Sprachtest dient zur Feststellung des Sprachniveaus eines jeweilig Studierenden und hat keinen Einfluss auf das Stipendium. Näheres unter: http://erasmusplusols.eu/de/

Die Europäische Kommission hat einen Online-Sprachtest für die großen Sprachen (DE, EN, ES, FR, IT, NL) zur Verfügung gestellt. Diese ist für alle Studierenden/Graduierten sowohl nach der Auswahl/vor Beginn der Mobilität als auch nach der Beendigung des Aufenthalts verpflichtend in der Arbeitssprache zu absolvieren. Er ist jedoch kein Auswahlkriterium für die Förderung im Programm Erasmus+ und gilt nicht für Muttersprachler. Die Durchführung der Sprachtests soll nach Auswahl der in Erasmus+ zu fördernden Teilnehmer als Einstufungstest zur Dokumentation ihres aktuellen Sprachstandes dienen. Er sollte sowohl vor deren Auslandsaufenthalt als auch am Ende des jeweiligen Auslandsaufenthaltes stattfinden, um miteinander vergleichbare Ergebnisse zu erhalten und ggf. erzielte Fortschritte der geförderten Teilnehmer beim Spracherwerb erfassen zu können.

Die systematische, europaweit flächendeckende Überprüfung der Entwicklung der individuellen Sprachkompetenz ermöglicht eine Evaluierung der Wirksamkeit von Erasmus+.

Für weitere Infos und für eine detaillierte Beratung steht Ihnen der Career Service der bbw Hochschule jederzeit zur Verfügung.

ERASMUS+ - Das Praktikum im Ausland

Erasmus+ - Das Praktikum im Ausland

Ein qualifiziertes Auslandspraktikum kann eine gute Alternative oder auch Ergänzung zu einem Auslandsstudium sein. Besonders für das europäische Ausland gibt es dafür gute Fördermöglichkeiten.

Vorteile eines Erasmus-Praktikums im Ausland

  • EU-Praktikumsvertrag zwischen Hochschule, Unternehmen und Studierendem
  • Akademische Anerkennung des Praktikums
  • Begleitung während des Praktikums durch je einen Ansprechpartner an der Heimathochschule und im Unternehmen
  • Förderung auslandsbedingter Mehrkosten
  • Unterstützung bei der Vorbereitung (kulturell, sprachlich, organisatorisch)
  • Sonderzuschüsse für Studierende mit Behinderung

Voraussetzungen für ein Erasmus-Auslandspraktikum

  • reguläre Immatrikulation an einer deutschen Hochschule/ Graduierte bis 12 Monate nach Beendigung des Studiums
  • Heimat- und Gasthochschule besitzen eine gültige Erasmus Charta für die Hochschulbindung (ECHE)
  • nicht förderbar sind Praktika in EU-Institutionen und anderen EU-Einrichtungen einschließlich spezialisierter Agenturen (vollständige Liste unter http://europa.eu/institutions/index_de.htm)

Welche grundsätzlichen Bedingungen muss ein ERASMUS-Auslandspraktikum für Studierende erfüllen?

Die Dauer eines ERASMUS-Auslandspraktikums für Studierende liegt zwischen 2 und 12 Monaten. Es können nur Vollzeit-praktika in Ländern, die am ERASMUS-Programm teilnehmen, als Studierendenmobilität gefördert werden.

Wie lange kann ein Praktikum im Rahmen des ERASMUS-Programms maximal gefördert werden?

Mobilitätszuschüsse für Auslandspraktika im ERASMUS-Programm können für einen Zeitraum von mindestens zwei und höchstens für 12 Monate vergeben werden. Die maximale Förderdauer im ERASMUS-Programm beträgt somit jeweils 12 Monate für Studienaufenthalte und 12 Monate für Praktika im Ausland, d.h. höchstens 24 Monate insgesamt.

Der Career Service der bbw Hochschule unterstützt Studierende und Graduierte bis 12 Monate nach Beendigung des Studiums bei der Suche nach Plätzen im Ausland und:

  • Anregungen zur Stellensuche/ Informationen zu Auslandsagenturen
  • Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung in anderen Ländern
  • Informationen zu Fördermöglichkeiten

Für die Suche nach einem Praktikumsplatz im Ausland bieten sich grundsätzlich zwei Möglichkeiten an: zum einen kann über Praktikumsbörsen und -vermittler nach einer geeigneten Stelle gesucht werden und zum anderen gibt es die Möglichkeit sich direkt bei einem gewünschten Unternehmen zu bewerben.

Auslandspraktika und Praktikumsbörsen

Eine sehr gute Übersicht über Angebote des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ist auf dem Webportal des DAAD zu finden.

Bewerbung

Informationen zu internationalen Bewerbungsstandards finden Sie auf diesen Webportalen:

  • Jobline LMU(Kostenloses Online-Bewerbungstraining auf Englisch)

Fördermöglichkeiten

Für Praktika im Ausland wird zwar häufig nur eine geringe oder gar keine Vergütung gezahlt, aber es gibt erfreulicherweise eine Vielzahl anderer Finanzierungsmöglichkeiten. Anträge auf Förderung müssen je nach Programm über den Career Service oder direkt bei einer Förderorganisation gestellt werden. Dabei gilt grundsätzlich, dass der Praktikumsplatz bei Antragstellung bereits fest zugesagt sein muss. Der Career Service berät und unterstützt Sie gern bei der Antragstellung. Weitere Informationen finden Sie hier

Es wird mindestens 350 Euro, je nach Land (Gruppe 1), 300 Euro (Gruppe 2) oder 250 Euro (Gruppe 3) pro Monat für ein Praktikum gezahlt.

Gruppe 1: Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Liechtenstein, Norwegen, Österreich, Schweden

Gruppe 2: Belgien, Griechenland, Island, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Zypern, Deutschland

Gruppe 3: Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Malta, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei, Ungarn

Benötigte Unterlagen zur Förderung (ca. 6 Monate vor Beginn des geplanten Auslandspraktikums)

1. Schritt
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Motivationsschreiben (1-2 Seiten)

2. Schritt

  • Praktikumsvertrag
  • Versicherungsnachweis der jeweiligen Versicherung

3. Schritt

  • Anfertigung eines Grant-Agreement mit Unterstützung des Career Service
  • Anfertigung eines Learning-Agreement mit Unterstützung des Career Service
  • OLS-Sprachtest (Zugangsdaten zum Sprachtest werden Ihnen vom Career Service der bbw Hochschule zur Verfügung gestellt) (http://erasmusplusols.eu/de/sprachbewertung/)


Verpflichtende Sprachtests (OLS)

Der Sprachtest dient zur Feststellung des Sprachniveaus eines jeweilig Studierenden und hat keinen Einfluss auf das Stipendium. Näheres unter: http://erasmusplusols.eu/de/

Die Europäische Kommission hat einen Online-Sprachtest für die großen Sprachen (DE, EN, ES, FR, IT, NL) zur Verfügung gestellt. Diese ist für alle Studierenden/Graduierten sowohl nach der Auswahl/vor Beginn der Mobilität als auch nach der Beendigung des Aufenthalts verpflichtend in der Arbeitssprache zu absolvieren. Er ist jedoch kein Auswahlkriterium für die Förderung im Programm Erasmus+ und gilt nicht für Muttersprachler. Die Durchführung der Sprachtests soll nach Auswahl der in Erasmus+ zu fördernden Teilnehmer als Einstufungstest zur Dokumentation ihres aktuellen Sprachstandes dienen. Er sollte sowohl vor deren Auslandsaufenthalt als auch am Ende des jeweiligen Auslandsaufenthaltes stattfinden, um miteinander vergleichbare Ergebnisse zu erhalten und ggf. erzielte Fortschritte der geförderten Teilnehmer beim Spracherwerb erfassen zu können.

Die systematische, europaweit flächendeckende Überprüfung der Entwicklung der individuellen Sprachkompetenz ermöglicht eine Evaluierung der Wirksamkeit von Erasmus+.

Für weitere Infos und für eine detaillierte Beratung steht Ihnen der Career Service der bbw Hochschule jederzeit zur Verfügung.

ERASMUS+ - Das Studium im Ausland

Was ist ERASMUS+

Das EU-Bildungsprogramm Erasmus fördert seit 1987 die grenzüberschreitende Mobilität von Studierenden, Hochschullehrern und Hochschulpersonal in Europa und zählt zu den großen Erfolgsgeschichten der Europäischen Union. Von 2007-2013 war ErasmusTeil des Programms Lebenslanges Lernen (LLP), das Menschen in allen Lebensphasen grenzüberschreitende Lern- und Lehrerfahrungen ermöglichte und den Ausbau des europäischen Bildungssektors förderte.

Die neue Programmgeneration mit der Laufzeit 2014-2020 fasst alle früheren Teilprogramme von Schulbildung über Berufsbildung und Hochschulbildung bis hin zur Erwachsenenbildung unter dem Programm Erasmus+ zusammen. Zuständig für Erasmus+ an der bbw Hochschule Berlin ist das International Office.

Welche Länder nehmen an ERASMUS+ teil

Am Erasmus+ Programm nehmen alle 28 Mitgliedstaaten der Europäischen Union teil: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Italien, Irland, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn und Zypern.

Darüber hinaus sind auch die EWR-Staaten Island, Liechtenstein und Norwegen, Schweiz sowie die Türkei am Programm beteiligt.

Welche Leistungen bietet das Erasmus+ Programm für Studierende?

Im Rahmen von Erasmus+ werden Studienaufenthalte an europäischen Partnerhochschulen und studienbezogene Praktika im europäischen Ausland gefördert.

Das Studium an einer europäischen Partnerhochschule ermöglicht Studierenden, ihre fachlichen, sozialen und kulturellen Kompetenzen zu erweitern. Sie lernen das akademische System einer ausländischen Hochschule kennen und profitieren von deren Lehr- und Lernmethoden. Als Teilnehmer/-innen am Erasmus+ Programm genießen sie zudem eine Reihe von Vorteilen. Dazu gehören:

  • die erleichterte Bewerbung und Zulassung an einer Partnerhochschule
  • die Befreiung von Studien- und Prüfungsgebühren an der Partnerhochschule
  • eine finanzielle Unterstützung zu den Mehrkosten des Auslandsaufenthaltes (z.Zt. zwischen 150 und 300 monatlich)
  • organisatorische Hilfestellung, z.B. bei der Einschreibung und Unterkunftssuche
  • akademische Betreuung an der Gasthochschule und
  • akademische Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienzeiten und Prüfungsleistungen.

Ein weiteres Programmziel von Erasmus+ ist es, Studierenden und Graduierten praktische Berufserfahrung im europäischen Ausland zu ermöglichen und dabei die internationale Zusammenarbeit von Hochschulen und Unternehmen zu fördern. Studierende, die ein studienbezogenes Praktikum im europäischen Ausland absolvieren, um ihre persönlichen Fähigkeiten und fachlichen Kenntnisse durch praktische Berufserfahrungen im EU-Ausland zu erproben und auszubauen, können dafür eine Erasmus+ Förderung beantragen

Erasmus+ bietet den teilnehmenden Studierenden auch die Möglichkeit, Sprachkompetenzen zu erwerben oder auszubauen. Lesen Sie hier mehr zur Erasmus+ Online-Sprachunterstützung.


Wer kann an Erasmus+ teilnehmen?

Grundsätzlich sind Studierende aller Studiengänge und Studienniveaus berechtigt an Erasmus+ teilzunehmen. Wer einen Studienplatz erhält, wird dann im Rahmen von Erasmus+ für einen mindestens dreimonatigen Studienaufenthalt gefördert. Studierende und Graduierte können zudem für ein mindestens zweimonatiges Praktikum gefördert werden.

Formale Teilnahmevoraussetzung ist der Besitz der Staatsbürgerschaft eines der am Erasmus+ Programm teilnehmenden Länder. Aber auch Studierende anderer Nationalität können am Erasmus+ Programm teilnehmen, sofern sie regulär an einer deutschen Hochschule immatrikuliert sind und ihr gesamtes Studium dort absolvieren. Mindestens das erste Studienjahr an der Heimathochschule muss vor Antritt des Auslandsaufenthalts abgeschlossen sein. Studierende, die erhöhte Kosten z.B. dadurch haben, dass sie als Alleinerziehende mit Kindern ins Ausland gehen oder als Behinderte Sonderbedürfnisse haben, können über das International Office Sondermittel beantragen.

Verpflichtende Sprachtests

Die Europäische Kommission hat einen Online-Sprachtest für die großen Sprachen (DE, EN, ES, FR, IT, NL) zur Verfügung gestellt. Diese ist für alle Studierenden/Graduierten sowohl nach der Auswahl/vor Beginn der Mobilität als auch nach der Beendigung des Aufenthalts verpflichtend in der Arbeitssprache zu absolvieren. Er ist jedoch kein Auswahlkriterium für die Förderung im Programm Erasmus+ und gilt nicht für Muttersprachler. Die Durchführung der Sprachtests soll nach Auswahl der in Erasmus+ zu fördernden Teilnehmer als Einstufungstest zur Dokumentation ihres aktuellen Sprachstandes dienen. Er sollte sowohl vor deren Auslandsaufenthalt als auch am Ende des jeweiligen Auslandsaufenthaltes stattfinden, um miteinander vergleichbare Ergebnisse zu erhalten und ggf. erzielte Fortschritte der geförderten Teilnehmer beim Spracherwerb erfassen zu können.

Die systematische, europaweit flächendeckende Überprüfung der Entwicklung der individuellen Sprachkompetenz ermöglicht eine Evaluierung der Wirksamkeit von Erasmus+.



Wie hoch ist die finanzielle Förderung?

Seit dem Jahr 2014 gelten europaweit die folgenden Mindesthöhen für drei Ländergruppen für Studienaufenthalte:

  • Gruppe 1 (mindestens 250 Euro pro Monat): Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Liechtenstein, Norwegen, Österreich, Schweden.
  • Gruppe 2 (mindestens 200 Euro pro Monat): Belgien, Griechenland, Island, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Spanien, Tschechien, Türkei, Zypern.
  • Gruppe 3 (mindestens 150 Euro pro Monat): Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen, Malta, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei, Ungarn.

Alle am Erasmus+ Programm teilnehmenden Studierenden und Graduierten werden vor Beginn des Auslandsaufenthalts über die endgültige Fördersumme informiert.

Welche Voraussetzungen benötige ich für ein Erasmus-Auslandsstudium?
  • Studierende benötigen eine reguläre Immatrikulation an einer deutschen Hochschule
  • Abschluss des ersten Studienjahres
  • Je nach Land und Art des Aufenthaltes werden möglicherweise auch Sprachkenntnisse vorausgesetzt
  • Heimat- und Gasthochschule besitzen eine gültige Erasmus Charta für die Hochschulbildung (ECHE)

Wie kann ich mich bewerben?

ERASMUS+-Studienplatz an einer europäischen Hochschule

1. Schritt:

Wann? spätestens 6 Monate vor Beginn des geplanten Auslandsaufenthalts

Was? Die Bewerbungsunterlagen, bestehen aus:

  • Formloses Anschreiben
  • Tabellarischer Lebenslauf
  • Motivationsschreiben (max. 1 Seite)
  • Sprachzeugnis

Wo? ERASMUS-Büro der bbw Hochschule


2. Schritt:

An der Gasthochschule: Zulassungs-/ggf. Wohnheimantrag an der Partnerhochschule

Wann? je nach Partnerhochschule gibt es unterschiedliche Deadlines für die Bewerbungen

Was? Bewerbungsunterlagen: siehe Anforderungen auf der relevanten Internetseite der Partnerhochschule, i.d.R. Zulassungsantrag, Wohnheimantrag, Übersicht über bisherigen Studienverlauf, teilw. Sprachtests.

Wo? direkt an die Partnerhochschule schicken

Viele Partnerhochschulen kontaktieren die Bewerber nach ihrer Nominierung direkt und informieren über die weiteren Maßnahmen (in der Regel durch eine E-Mail). Das entsprechende Verfahren wird meist auch auf der Internetseite erläutert.

Bei Fragen kann das ERASMUS-Büro der bbw Hochschule weiterhelfen.


3. Schritt:

Beantragung des ERASMUS+-Mobilitätszuschusses

Die aktuellen ERASMUS+-Unterlagen (Informationen, Formulare) werden Ihnen per E-Mail zugeschickt (vor Beginn Ihres Aufenthaltes, i.d.R. im August) und stehen Ihnen als Download zur Verfügung.

Wann? Vor der Ausreise

Was? Annahmeerklärung Learning Agreement

Wo? ERASMUS-Büro

Wie läuft die Finanzierung?

Fördermöglichkeiten innerhalb des Auslandsstudiums

Grundsätzlich darf die Gasthochschule von Incoming-Studierenden keine Studiengebühren verlangen. Dafür bleiben die Studiengebühren an der Heimathochschule, der bbw Hochschule, bestehen. So können auch Studierende, die keinen Mobilitätzuschuss erhalten, von dem ERASMUS+-Programm profitieren. Ausgezahlt werden die Fördergelder in zwei Auszahlungsperioden. Zum einem vor Antritt des Auslandsaufenthalts etwa 80% der Förderung und nach der Rückkehr die restliche Summe, sofern alle Vertragspunkte eingehalten wurden. Die Fördergelder sind dafür gedacht, lediglich einen Teil der Lebenshaltungskosten im anderen Land auszugleichen. Studenten die ein Praktikum im Ausland anstreben können mit Fördergeldern in Höhe bis zu 350 Euro monatlich rechnen, ein Auslandsstudium hingegen wird mit bis zu 200 Euro monatlich gefördert, sofern ein Zuschuss bewilligt wird.

Das ERASMUS+-Stipendium kann mit zusätzlichen Mitteln kombiniert werden. Zur Finanzierung bieten sich grundsätzlich folgende Möglichkeiten an:

  • Bildungskredit
  • Auslands - BAföG
  • Stipendien

Größter Stipendiengeber für Studierende, Graduierte, Doktoranden und Hochschullehrer ist der Deutsche Akademische Austauschdienst. Über die einzelnen Stipendien und Stipendienprogramme informiert die Stipendiendatenbank.

Mobilität mit Erasmus+

Seit 1987 haben mehr als 3 Millionen Studierende im Rahmen des Erasmus-Programms Auslandserfahrung gesammelt. Am Programm nehmen alle 28 EU-Staaten teil sowie Island, Liechtenstein, Norwegen und die Türkei.

Jede Hochschuleinrichtung, die am EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport 2014-2020 teilnehmen und/oder sich darum bewerben möchte, muss über eine gültige Erasmus Charta für die Hochschulbildung (ECHE) verfügen. Die ECHE wurde von der Europäischen Kommission vergeben. Sie beweist, dass eine Hochschule alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme am Erasmus+ Programm erfüllt.





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